Nachrichten

Ökonomin Schnitzer für mehr Selbstbeteiligung von Kassenpatienten

BERLIN (dpa-AFX) - Die Chefin der "Wirtschaftsweisen", Monika Schnitzer, hat sich für eine höhere Selbstbeteiligung von Kassenpatienten und eine Praxisgebühr ausgesprochen. "Wir müssen die Prävention stärken. Aber wir werden auch die Selbstbeteiligung erhöhen müssen", sagte Schnitzer angesichts steigender Kassenbeiträge der "Rheinischen Post". "Eine Praxisgebühr ist sinnvoll, wenn es gelingt, sie bürokratiearm einzuziehen. Statt die Ärzte damit zu belasten, könnten die Krankenkassen sie einziehen", sagte Schnitzer.

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Wirtschaftsweise: Firmenerben sollen höhere Steuern zahlen

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Vorsitzende der sogenannten Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, fordert Firmenerben stärker zu besteuern. Das sei richtig, allein schon aus Gründen der Steuergerechtigkeit, sagte Schnitzer der "Rheinischen Post". "Das Geldvermögen privater Haushalte wird unverhältnismäßig viel höher besteuert als das Betriebsvermögen von vererbten Unternehmen."

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Handwerkspräsident: 'Demokratie muss nun liefern'

BERLIN (dpa-AFX) - Das Handwerk blickt mit großen Sorgen auf das neue Jahr. "Ich möchte keinen Alarmismus betreiben. Aber die Stimmung ist sehr schlecht", sagte Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), der Deutschen Presse-Agentur. Er forderte Reformen für mehr Wirtschaftswachstum. "Die Demokratie hat immer geliefert, wenn sie musste. Jetzt ist wieder so ein Moment, in dem wir liefern müssen, wenn wir unsere Freiheit und unsere Demokratie erhalten wollen."

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Münzproduktion im Euroraum steigt durch Bulgarien-Beitritt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro-Beitritt Bulgariens zum 1. Januar 2026 treibt die Produktion von Münzen im gemeinsamen Währungsraum nach oben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den 20 Eurostaaten sowie Bulgarien die Herstellung von Geldstücken im Gesamtvolumen von gut 2,4 Milliarden Euro genehmigt.

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Debatte in SPD: Gegner von Bürgergeldverschärfungen planen Demos

BERLIN (dpa-AFX) - Nachdem die Gegner von Verschärfungen beim Bürgergeld ausreichend Unterschriften für die formale Einleitung eines Mitgliederbegehrens in der SPD gesammelt haben, wollen sie ihr Anliegen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. "Wir werden zu Veranstaltungen, Kundgebungen und auch Demonstrationen an mehreren Orten aufrufen", sagte Mitinitiatorin Franziska Drohsel dem "Spiegel".

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Droniq-Chef: Drohnen sind mehr als nur ein Risiko

FRANKFURT (dpa-AFX) - Drohnen haben wegen Flughafensperrungen und ihres Einsatzes als Kriegsgerät derzeit nicht den besten Ruf. Doch die unbemannten Fluggeräte seien "nicht automatisch böse und gefährlich", sagt Jan-Eric Putze, Chef des Frankfurter Drohnendienstleisters Droniq. Drohnen werden nach seiner Einschätzung in vielen Lebensbereichen künftig eine immer größere Rolle spielen.

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Meyer-Werft-Sanierer kämpfen gegen 'Zettelwirtschaft'

PAPENBURG/ROSTOCK (dpa-AFX) - Die Sanierer des in schweres Fahrwasser gekommenen Kreuzfahrtschiffbauers Meyer Werft sehen noch viel Arbeit bei der Verbesserung der Effizienz des Traditionsunternehmens. Vor allem die Abschaffung einer im Unternehmen herrschenden "Zettelwirtschaft" sei nötig, sagten Geschäftsführer Bernd Eikens und Chefsanierer Ralf Schmitz im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

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Baywa verkauft niederländische Tochter Cefetra

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die kriselnde Baywa <DE0005194062> verkauft die niederländische Tochter Cefetra. Damit könnten die Bankverbindlichkeiten um über 600 Millionen Euro reduziert werden, teilte der für Landwirte und Lebensmittelversorgung bedeutende Münchner Mischkonzern Baywa mit. Der Vollzug der Transaktion steht demnach noch unter dem Vorbehalt verschiedener Bedingungen, darunter die Freigabe der Transaktion durch italienische Behörden.

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Italien bremst Meta bei WhatsApp-Chatbots

ROM (dpa-AFX) - Die italienische Kartellbehörde geht gegen den Facebook-Mutterkonzern Meta <US30303M1027> wegen mutmaßlichen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung vor. Die Wettbewerbsbehörde AGCM verhängte laut einer Mitteilung vorläufige Maßnahmen und forderte Meta auf, Vertragsbedingungen auszusetzen, die andere KI-Chatbots beim Messenger-Dienst WhatsApp ausschließen.

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