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Nachrichten

Merz: Abkommen mit Iran muss 'zielstrebig' umgesetzt werden

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einigung zwischen den USA und dem Iran begrüßt und eine "zielstrebige" Umsetzung des Abkommens gefordert. "Die Straße von Hormus muss dauerhaft und uneingeschränkt für die freie Schifffahrt geöffnet werden", erklärte der Kanzler. "Weitere Verhandlungen müssen in den nächsten Wochen sicherstellen, dass Iran sein militärisches Nuklearprogramm nachprüfbar beendet." Es dürfe auch keine weiteren Angriffe gegen Israel und andere Nachbarn in der Region geben.

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Russland griff Kiew mit Raketen an

KIEW (dpa-AFX) - Die russische Armee hat die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Raketen angegriffen. In der Innenstadt waren in der Nacht zum Montag knapp zwei Dutzend Explosionen mutmaßlich von der Flugabwehr zu hören, wie ein Korrespondent der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge gab es in drei Stadtteilen Einschläge. Es kam demnach zu Stromausfällen. Zudem seien Brände ausgebrochen. Über mögliche Opfer wurde vorerst nichts bekannt.

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Straße von Hormus soll erst Freitag geöffnet werden

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus soll erst nach der formellen Unterzeichnung des Iran-Abkommens am Freitag geöffnet werden. Grund dafür seien nötige Arbeiten zur Minenräumung, teilte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Danach werde das Öl wieder frei fließen, zugunsten der Region und der ganzen Welt.

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Politiker schlagen Deutschlanddeckel für Weinflaschen vor

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Angesichts der schwachen Nachfrage nach deutschem Wein regen Unionspolitiker einen Deutschlanddeckel für Weinflaschen an. Der weinbaupolitische Sprecher der Unionsfraktion, Artur Auernhammer (CSU), sagte der "Rheinischen Post": "Mit einer Deutschlandfahne auf dem Deckel wäre deutscher Wein sichtbarer. Jetzt sind wir nicht sichtbar."

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DIW-Chef: Hohe Teilzeitquote von Frauen kostet Wohlstand

BERLIN (dpa-AFX) - Deutschland lässt sich nach Einschätzung des Ökonomen Marcel Fratzscher durch die hohe Teilzeitquote von Frauen großes wirtschaftliches Potenzial entgehen. "Der Anteil an Frauen, die Teilzeit arbeiten, ist ungewöhnlich groß. Dadurch bleibt wirtschaftlich ein riesiges Potenzial ungenutzt", sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Gesellschaft verzichtet so auf eine Menge Wohlstand."

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Senioren-Union: Rentenreform entscheidet über Koalition

BERLIN (dpa-AFX) - Die Rentenreform ist nach Ansicht des Vorsitzenden der Senioren-Union, Hubert Hüppe (CDU), entscheidend für die Zukunft der Koalition. Der "Rheinischen Post" (Montag) sagte Hüppe: "Die Rentenreform wird mit über das Schicksal dieser Koalition entscheiden, da bin ich ziemlich sicher."

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Oxfam: G7 streicht Geld für Entwicklungshilfe zusammen

BERLIN/ÉVIAN (dpa-AFX) - Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam beklagt, dass die führenden Industrienationen G7 das Geld für Entwicklungszusammenarbeit zusammengestrichen haben. Vor dem Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs im französischen Évian am Genfersee schrieb Oxfam in einer Mitteilung, die Mittel seien zwischen 2024 und 2025 um 48 Milliarden US-Dollar gekürzt worden.

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USA und Iran einigen sich auf Abkommen

WASHINGTON/ISLAMABAD (dpa-AFX) - Nach wochenlangen Verhandlungen haben die USA und der Iran nach Angaben des Vermittlers Pakistan und der US-Regierung eine vorläufige Übereinkunft für einen Ausweg aus dem Iran-Krieg gefunden. "Nach intensiven Gesprächen freuen wir uns, bekanntgeben zu können, dass das Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Islamischen Republik Iran erzielt wurde", schrieb Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif auf der Plattform X. Kurz darauf bestätigte auch US-Präsident Donald Trump den Abschluss eines Abkommens mit dem Iran.

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Koalition uneins über Belastung Angehöriger im Pflegefall

BERLIN (dpa-AFX) - In der schwarz-roten Koalition gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, in welchem Ausmaß Kinder von Pflegebedürftigen künftig mit ihrem Einkommen für die Pflege herangezogen werden sollen. Die Pflegebeauftragte der Regierung, Katrin Staffler (CSU), wandte sich dagegen, eine bestehende Grenze von 100.000 Euro zu streichen, wie sie gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) deutlich machte. Eine Streichung der Regelung wird im Gesetzentwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für eine Pflegereform angekündigt.

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